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INSTITUT FÜR MUSIKPÄDAGOGIK GRAZ
Liedertankstelle mit Maria Fürntratt

 

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Und wieder ist ein Jahr vergangen und der Zeitpunkt am Institut für Musikpädagogik gekommen, den arbeitenden Musiklehrerinnen und Mehrern, den sich noch in Ausbildung befindlichen Studierednen sowie interessierten Personen die Möglichkeit zu bieten, ihren unterrichtsbezogenen Liedschatz in einer sogenannten Liedertankstelle aufzufüllen. Vortragende heuer war Maria Fürntratt, eine über die nationalen Grenzen hinaus hinreichend bekannte Chorleiterin und Musikpädagogin und wer anwesend war, der wusste spätestens nach der Aufwärmübung, warum dem so ist:

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Mit viel Schwung und Elan in der eigenen Ausführung bietet sie ihrem Gegenüber ein Modell höchster Güte, das eine jegliche Nicht-Nachahmung unmöglich zu machen scheint:

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Alle machten genauso begeistert mit, wie es ihnen vorgezeigt wurde. Dass diese positive Grundeinstellung die eineinhalb Stunden des Workshops dominierte, muss nicht extra hinzgefügt werden.

Quer durch das Gemüsebeet ging es in der Durchsicht und im Durchhören durch die vielfältigen und in vielfältigen Varianten einsetzbaren Liedbeispiele, immer mit den notwendigen Tipps und Tricks, wie man für eine Aufführung aus einem scheinbar beiläufigen und den persönlichen Geschmack nicht trefenden Stück eine großartige und “packende” (Zitat Fürntratt) Nummer machen kann.

Neben Liedern aus den entlegensten Teilen der Erde, kam auch das Thema der eigenen Volksmusik nicht zu kurz, vor welcher sich auch die SchülerInnen nicht verschließen, gibt man ihr den richtigen “Drive” (Z. F.). Zuerst mochte man noch schmunzeln, doch schon bald wich dies dem Hören und Staunen. Mittels zweier Löffel und der richtigen Technik kann man durch die Ennstaler Polka und auch das Hiatamadl - welche vermutlich als Stellvertreter für einen Großteil der heimatlichen Volksmusik fungieren können – grooven und hat somit einen Andockpunkt zwischen der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler mit einer ihnen fernen Musikwelt gefunden.

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Doch Wörter und Bilder können letztlich nicht hinreichend beschreiben, was für einen wunderbaren Eindruck Maria Fürntratt bei den anwesenden Personen hinterlassen haben mag: die Erkenntnis schier unerschöpflicher Möglichkeiten, welche jede normale Klasse um die notwendige musikalische Begeisterung erweitert und das überwältigende Gefühl sowie die Überzeugung, wie schön es eigentliche ist – trotz aller eventuellen widrigen Umstände im Klassenzimmer – Musik unterrichten zu dürfen.

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